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Oralchirurgie

Diese Leistung bieten wir Ihnen in Aschaffenburg und Miltenberg.

Kompetenz, ein hoher Qualitätsanspruch und der Einsatz moderner Technik sind die Voraussetzungen für eine chirurgische Behandlung auf höchstem fachlichem Niveau. Aus einer Hand bieten wir Ihnen neben Zahnimplantaten und dem Knochenaufbau ein breites Spektrum oral- bzw. parodontalchirurgischer Eingriffe.

Oralchirurgie

Neben dem eigentlichen Therapieerfolg sind uns ein schonendes Vorgehen und eine für Sie möglichst angenehme Behandlung besonders wichtig – wir möchten, dass Sie schnell wieder „topfit“ sind!

Implantate brauchen eine ausreichende Knochensubstanz, um fest und sicher im Kiefer zu sitzen. Bei einigen Patienten ist dies jedoch wegen eines Knochenrückgangs nicht gegeben. Abhilfe schafft hier in vielen Fällen ein Knochenaufbau. Dazu fügen wir natürliche Knochensubstanz oder gut verträgliches Knochenersatzmaterial ein. Im Anschluss an die Einheilzeit wird das Implantat dann eingesetzt.

Methoden zum Knochenaufbau im Überblick:

  • Sinuslift (extern und intern) – bei zu geringer Knochenhöhe im seitlichen Oberkiefer.
  • Bone-Spreading – bei zu schmalem Kieferknochen.
  • Knochenblockmethode – eigene Knochenstücke werden eingefügt.

Zu unserem Behandlungsspektrum gehören auch kompliziertere Zahnentfernungen. Diese können zum Beispiel bei noch nicht herausgewachsenen Weisheitszähnen erforderlich sein. Dabei wird über das Zahnfleisch und den Kieferknochen ein Zugang zum Zahn geschaffen, um diesen leichter entfernen zu können.

Verbleiben Zähne entweder komplett im Kieferknochen oder wachsen sie schräg heraus, spricht man von retinierten und verlagerten Zähnen. Es ist nicht immer notwendig, diese Zähne sofort zu entfernen. Je nach Positionierung des Zahns hilft bereits eine Freilegung mit einer anschließenden kieferorthopädischen Behandlung.

Trotz größter Sorgfalt heilen Zahnentzündungen nicht in allen Fällen nach einer oder mehrerer Wurzelkanalbehandlungen aus. Mit einer Wurzelspitzenresektion kann der Zahn dennoch vielfach erhalten bleiben. Dazu wird entzündetes Gewebe im Bereich der Wurzelspitze entfernt und die Zahnwurzel um wenige Millimeter gekürzt.

Eine Korrektur von zu tief oder zu straff ansetzenden Lippen- oder Zungenbändchen ist aus mehreren Gründen empfehlenswert:

  • Oft üben sie Zug auf das Zahnfleisch aus und verursachen dadurch Zahnfleischrückgang.
  • Eine Lücke zwischen den Schneidezähnen (Diastema) wird begünstigt.
  • Bei Kindern können sowohl Sprachentwicklung und Lautbildung negativ beeinflusst werden – hier kann eine Kooperation mit Logopäden oder Ergotherapeuthen angezeigt sein.

Mit einem kleinen Eingriff können wir das Lippen- oder Zungenband kürzen oder entfernen.

Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis werden Zahnhaltegewebe inklusive des Kieferknochens geschädigt. Der bzw. die betroffenen Zähne können sich lockern und müssen unter Umständen gezogen werden.

In vielen Fällen gelingt es, ein stärker geschädigtes Zahnhaltegewebe und einen angegriffenen Kieferknochen wiederaufzubauen und die entsprechenden Zähne zu stabilisieren. Dazu wenden wir sogenannte regenerative Techniken wie die Gesteuerte Gewebe- und Knochenregeneration (GTR und GBR) an.

Die Parodontitis, aber ebenso nichtentzündliche altersbedingte Vorgänge können zu Zahnfleischrückgang führen. Die Zähne wirken dann sehr lang und sind durch die freiliegenden Zahnhälse deutlich empfindlicher und anfälliger für Zahnhalskaries.

Hier kann in der Regel eine Zahnfleischtransplantation für Abhilfe sorgen: Dazu übertragen wir ein kleines Stück Gewebe zum Beispiel aus der hinteren Gaumenpartie des Mundes auf die freiliegenden Bereiche. So kann das Zahnfleisch wieder in einen gesunden und schönen Zustand versetzt werden.

Bei der chirurgischen Kronenverlängerung wird der die Zahnwurzel umgebende Knochen minimal abgetragen, sodass der Mindestabstand zwischen Kronenrand und Kieferknochen wieder hergestellt ist.

Ist der Abstand zu gering, kann dies zur Reizung des Gewebes oder zu chronischen Entzündungen führen. Mechanische Gründe für eine Kronenverlängerung sind Zahnstümpfe, die zu kurz für die Aufnahme von Zahnersatz sind. Auch ästhetische Gründe kommen infrage, etwa, wenn beim Lächeln sehr viel vom Zahnfleisch zu sehen ist.

OP-Tipps

Verhaltenstipps rund um oralchirurgische Eingriffe erhalten Sie in unserem Download-Bereich.